Wassertemperatur
Die Quappe frisst am meisten zwischen 8 und 15 °C. Zwischen 0,5 und 8 °C sowie zwischen 15 und 23 °C nimmt die Aktivität ab; außerhalb davon lohnt sich gezieltes Angeln kaum. Welche Arten bei deiner Wassertemperatur gerade gut passen, zeigt das Temperatur-Tool.
Tageszeit
Die Quappe ist vor allem nachts aktiv. Dämmerungszeiten für deinen Ort findest du unter Beißzeiten heute.
Jahreszeit und Schonzeit
Am aktivsten ist die Quappe im Februar. Gelaicht wird meist Dezember bis Februar, ausgelöst ab etwa 4 °C Wassertemperatur.
Schonzeit: Winterlaicher; Schonzeiten regional Nov.–Feb. Verbindlich sind die Fischereiverordnung deines Bundeslands und die Gewässerordnung. Alle Schonzeiten im Überblick
Wo die Quappe steht
Typisch am Grund. Gute Stellen: Steinpackung, tiefe Rinne, Kolk, Buhnenfeld. Die Quappe profitiert von angetrübtem Wasser. Leicht steigendes Wasser bringt oft Bewegung.
Köder und Farben
- Köderfisch 4–8 cm
- 2–5 Würmer am Haken
Methoden, Montagen und Köder
Aus diesem Katalog wählt die App den Plan für die Quappe:
Methoden
- Faulenzen Nische, Ansitz ist Standard: Winternacht an Wehr und Buhne, Gummi 8–12 cm hauchlangsam über Grund schleifen
- Grundangeln
- Quappenangeln
Montagen
- Jigkopf Nische, Ansitz ist Standard: Winternacht an Wehr und Buhne, Gummi 8–12 cm hauchlangsam über Grund schleifen
- Laufblei-Montage
- Paternoster
Köder
- Gummifisch (Shad) Nische, Ansitz ist Standard: Winternacht an Wehr und Buhne, Gummi 8–12 cm hauchlangsam über Grund schleifen
- Tauwurm
- Leber
- Köderfisch (tot)
- Fischfetzen
Fragen zu der Quappe
Bei welcher Wassertemperatur beißt die Quappe?
Am aktivsten zwischen 8 und 15 °C. Unter 0,5 °C und über 23 °C frisst die Quappe kaum noch.
Zu welcher Tageszeit beißt die Quappe am besten?
Die Quappe ist vor allem nachts aktiv.
Wann ist die beste Zeit im Jahr für die Quappe?
Am meisten Aktivität zeigt die Quappe im Februar. Typische Schonzeit: November bis Januar.
Hat die Quappe eine Schonzeit?
Winterlaicher; Schonzeiten regional Nov.–Feb. Verbindlich sind Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung.
Quellen
- Harrison, P. M. et al. (2016). Temporal plasticity in thermal-habitat selection of burbot, a diel-migrating winter-specialist. J. Fish Biol. 88. doi:10.1111/jfb.12990
- Pääkkönen, J.-P. J. & Marjomäki, T. J. (2000). Feeding of burbot at different temperatures. Environ. Biol. Fish. 58. doi:10.1023/A:1007611606545
- Hofmann, N. & Fischer, P. (2002). Temperature preferences and critical thermal limits of burbot. Trans. Am. Fish. Soc. 131.
- Hardewig, I., Pörtner, H. O. & van Dijk, P. L. M. (2004). How does the cold stenothermal gadoid Lota lota survive high water temperatures during summer? J. Comp. Physiol. B 174. doi:10.1007/s00360-003-0399-8
- Eick, D. (2013). Habitat preferences of the burbot from the River Elbe: an experimental approach. J. Appl. Ichthyol. 29. doi:10.1111/jai.12110